Liquidationsniveaus
Geschätzte Liquidationspreise pro Hebelstufe mit modellierter Intensität nahe jedem Niveau · basierend auf in den letzten 24h eröffneten Positionen
Liquidationsniveaus nach Coin
| # | Coin | Preis | Long-Liq. (10x) | Long-Intensität | Short-Liq. (10x) | Short-Intensität | Ausstehend Long | Ausstehend Short | 24h-Liq. |
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Über Liquidationsniveaus
Woher die Daten stammen
Anders als unser Liquidations-Feed zeigt diese Seite Modellschätzungen, keine Messdaten. Keine Börse legt die Liquidationskurse offener Positionen offen; die Karte wird daher aus öffentlicher Kurs- und Volumenhistorie, Veränderungen des Open Interest und einem Satz gängiger Hebelstufen (10x, 25x, 50x, 100x) abgeleitet.
Was die einzelnen Werte bedeuten
Die horizontale Achse ist der Kurs. Jedes farbige Band schätzt den Nominalwert der Positionen, die zwangsgeschlossen würden, wenn der Kurs dieses Niveau erreicht — aufgeteilt nach angenommener Hebelstufe. Zonen unterhalb des aktuellen Kurses sind potenzielle Long-Liquidationen, Zonen darüber Shorts. Die Kumulativlinie summiert den geschätzten Liquidationswert vom aktuellen Kurs nach außen.
So wird gerechnet
Für Positionen, die nahe Kurs P mit Hebel L eröffnet wurden, liegt der Liquidationsauslöser bei Longs ungefähr bei P × (1 − 0,95 ÷ L) — etwa 9,5% unter dem Einstieg bei 10x, 1,9% bei 50x — und bei Shorts symmetrisch darüber. Das geschätzte Positionsvolumen je Einstiegskurs wird auf die Hebelstufen verteilt; durchhandelte Zonen klingen ab.
So lesen Sie die Daten (drei Szenarien)
1. Ein dichter Liquidationscluster knapp unter dem aktuellen Kurs kann wie ein Magnet wirken: Bricht das Niveau, können kaskadierende Zwangsverkäufe die Bewegung beschleunigen.
2. Eine dicke Wand aus Short-Liquidationen über dem Kurs markiert ein potenzielles Squeeze-Ziel, an dem erzwungene Käufe eine Rally verstärken würden.
3. Wurde eine helle Zone durchhandelt und ihre Farbe verblasst, ist dieser Treibstoff verbraucht — wiederholte Tests desselben Bereichs wirken tendenziell immer schwächer.
Häufige Missverständnisse
Die Heatmap ist eine statistische Schätzung — weder das Orderbuch noch tatsächlich platzierte Orders. Eine helle Zone garantiert nicht, dass der Kurs sie erreicht.
Die Annahme fester Hebelstufen ist eine Vereinfachung: Reale Trader nutzen jede Hebelhöhe und passen ihre Margin an, sodass die tatsächlichen Liquidationskurse breiter streuen, als die Bänder nahelegen.
Grenzen der Methodik
Tatsächlicher Hebel, Nachschüsse und Maintenance-Margin-Regeln sind nicht beobachtbar, und wiederholt am selben Niveau eröffnete und geschlossene Positionen können Restsignale hinterlassen. Behandeln Sie die Karte als Wahrscheinlichkeitslandschaft, nicht als Zielliste.
Aktualisierung & Versionierung
Die Karte wird mit jeder neuen Kerze neu berechnet; die Modellversion ist auf dieser Seite vermerkt. Nur zur Information — keine Anlageberatung.